Seefahrtsgeschichte

    Die Geschichte der Seefahrt ist fast so alt, wie die Menschheit selbst. Hier findet man Artikel zu den unterschiedlichsten Themen der Seefahrt mit Segelschiffen.
    Vieles ist über Fachbücher recherchiert, die nur noch im Antiquariat erhältlich sind.

    Die wollten segeln als Matros... Von Frauen, die sich als Männer verkleideten

    Sie war eines der größten Handelsunternehmen des 17. und 18. Jahrhunderts, die Vereenigde Oostindische Compagnie, kurz VOC, in den Niederlanden. Die Seefahrt war wohl immer eine Domäne der Männer. Frauen wurden mit Sprüchen wie „Alles, was nicht im Stehen über die Reling pinkeln kann, hat an Bord nichts zu suchen!“ von Schiffen ferngehalten. Nur zum Winken und für den Abschiedskuss duldete man Frauen an Bord, wenn das Schiff noch nicht abgelegt hatte. Erst die sozialistischen Länder, so auch die DDR, ermöglichten Frauen einen Arbeitsplatz an Bord von Frachtschiffen oder auch Hochseetrawlern. Meist jedoch in einer Rolle, bei der die Kittelschürze zur Arbeitskleidung gehörte, nicht der Seemannstroier oder das Fischerhemd. Heute ist diese Einstellung der Tatsache gewichen, dass immer mehr Frauen zur See fahren, als Nautikerin und auch Kapitänin (siehe hierzu unseren Beitrag über den Frauentörn auf der ROALD AMUNDSEN).

    Auf welche Ideen aber Frauen kamen, um sich unbemerkt in die Domäne der Männer „einzuschleichen“, beschreibt der Artikel „Sie wollten segeln als Matros…“ von Cornelia Gerlach.

    Image

    Das Foto von Norbert Prante zeigt die STAD AMSTERDAM, ein hochseetaugliches Vollschiff in Erinnerung an die VOC Schiffe des 17. und 18. Jahrhunderts. Die STAD ist ein hervorragender Segler und bietet viel Komfort. Aber, jeder Trainee an Bord arbeitet mit, erhält Unterricht.